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„VIM“ aus Neumünster sowie die Junioren „5Kro“ aus Kronshagen fahren zur Deutschen Meisterschaft

22 März 2021 Von: NORDMETALL-Stiftung


Sieger des NORDMETALL Cup Schleswig-Holstein 2021 ist das Team „VIM“ von der Alexander-von-Humboldt-Schule in Neumünster. Bei den Junioren setzte sich „5Kro“ vom Gymnasium Kronshagen durch. Beide Teams erhalten eine Einladung zur Deutschen Meisterschaft von „Formel 1 in der Schule“ im Juni 2021. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie fand die Landesmeisterschaft ausschließlich virtuell statt. Die Jury ließ die zuvor eingeschickten Rennwagen ohne Publikum und maschinell gestartet um die Wette fahren. Die Stand- und Teampräsentationen sowie die Portfolios hatten die Teams vorab digital eingereicht. 22 Teams stellten sich diesem herausfordernden Prozedere.

Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, dankte den Teilnehmenden: „Es ist toll, dass der NORDMETALL Cup schon seit Jahren auf großes Interesse stößt und ich freue mich, dass wir trotz Pandemie so viele Anmeldungen feiern dürfen. Das verdanken wir dem großen Engagement der Schülerteams und natürlich den Lehrkräften, die sich weit über den schulischen Alltag hinaus für das Technikverständnis ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen. Der NORDMETALL Cup motiviert junge Menschen, sich praxisnah und kreativ mit den MINT-Fächern auseinanderzusetzen.“

Thomas Lambusch, Vorstandsvorsitzender der NORDMETALL-Stiftung, zeigte sich ebenso begeistert: „Was wir in den Unternehmen der Metall- und Elektrobranche aktuell erleben, gilt im Kleinen natürlich auch für die Teams des NORDMETALL Cup. Sie mussten auf sich ständig ändernde Rahmenbedingungen reagieren. Deshalb ist ihre Leistung und auch die der Lehrkräfte in diesem Jahr besonders hoch zu bewerten. Sie machen bei diesem Wettbewerb Erfahrungen und entwickeln Fähigkeiten, die sie auch in ihrem Berufsleben brauchen werden.“

Mehrere Monate lang hatten sich 35 Schülerinnen und 82 Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren zusätzlich zur Schulzeit intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. Am Computer konstruierten sie ihre Mini-Rennwagen, frästen sie aus Kunststoff oder stellten sie im 3D-Druckverfahren her, testeten und optimierten sie und entwarfen ein Portfolio für Jury und Sponsoren. Die rund 20 Zentimeter langen Formel-1-Rennwagen erreichen, von einer Gaspatrone angetrieben, Geschwindigkeiten von mehr als 80 Kilometern pro Stunde. Doch nicht allein die Schnelligkeit entscheidet beim NORDMETALL Cup über den Sieg, sondern die beste Gesamtleistung. Dazu gehören Konstruktion, Design, Fertigung, Marketing und die Präsentation vor einer Fachjury. Diese musste in diesem Jahr erneut ins Digitale verlegt werden. Alle Teams reichten vorab ein technisches und ein Unternehmerportfolio ein. Darin erläuterten sie auch, wie sie in ihrem Umfeld durch das Projekt für MINT-Berufe geworben haben. Die Rennwagen schickte die Jury ins Rennen: Am Heinrich-Heine-Gymnasium in Hamburg konnten die Wagen unter Beobachtung einzelner Jurymitglieder über die rund 20 Meter lange Rennstrecke fahren.

Die NORDMETALL-Stiftung ermöglichte den Schülerwettbewerb „Formel 1 in der Schule“ zum zwölften Mal. Lehrkräften bietet der NORDMETALL Cup die Möglichkeit, einen lebendigen, praxisnahen, fächerübergreifenden und motivierenden Unterricht zu gestalten.
Bei den Ü14-Teams ging Platz 2 an „Vicito“ von der Alexander-von-Humboldt-Schule in Neumünster und Platz 3 an „Nyoom“ von der Klaus-Groth-Schule in Neumünster. Bei den Junioren ging Silber an „Blue Sharks“ und Bronze an „Flying Falcons“, beide von der Leibniz Privatschule Elmshorn.