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Schüler geben mit Formel-1-Minis Gas

28 März 2019 Von: Karsten Röhr, NWZ online

Schulen bringen Technik bei, die Spaß macht. Ein Beweis sind die Renner für den Nordmetall-Cup. Fünf Teams von der Liebfrauenschule und dem Gymnasium Eversten waren am Start.

Bild: Liebfrauenschule

Aufs Gas getreten haben 29 Teams aus ganz Niedersachsen beim Nordmetall-Cup 2019 in der Meyerwerft in Papenburg mit ihren selbst gebauten,. gasdruck-getriebenen Mini-Formel-1-Rennwagen – darunter vier Teams aus Oldenburg: von der Liebfrauenschule und vom Gymnasium Eversten.

Im Teilnehmerfeld der Juniorteams wurde das Liebfrauenschul-Team Blue Panthers (Leonard Friedrich, Julius Feldmann, Maximilian Pietsch, Felix Albach) Siebter. Das LFS-Team Flying Eagle (Justus Schmidt , Roman Valiguras, Niels-Oliver Harfst, Ben Beuke, Dominik Albach, Magnus Kneilmann) erreichte den 8. Platz. „Eine tolle Leistung, denn etliche Teams waren schon in den Vorjahren angetreten“, sagt Markus Schnötke, MINT-Koordinator an der LFS und Betreuer des Rennprojekts.

Die Teammitglieder besuchen die 6. und 7. Klasse und sind zum ersten Mal dabei. Unterstützt wurden sie in der Vorbereitung von angehenden Abiturienten, die in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich mit dem Team Huracan an dem Wettbewerb teilgenommen hatten.

Trotz allem mussten sich die 12- bis 13-Jährigen selbstständig in die geforderten Bereiche einarbeiten: den Miniboliden am Computer konstruieren, in Simulationen testen und fräsen lassen. Auch die Lackierung im Teamdesign war obligatorisch, dazu die Vorbereitung des Teamstands, die Präsentation und ein Portfolio, das die Entwicklung des Autos zeigt.

Das Gymnasium Eversten nahm gleich mit drei Teams mit Schülern aus dem 9. und 7. Jahrgang teil. Für die Teams „Emerald“ (Dominic Albers, Nico Schubert, Bao Le) und „Funkelspezialisten“ (Bela Diettrich, Fynn Lucas, Paul Schöß) war es nicht die erste Teilnahme am Nordmetall-Cup. Allerdings starteten die Jungen das erste Mal bei den Senioren. Die Schüler Grischa Kühlke, Matti Diettrich und Thore Lucas starteten als die „GEOlaktischen“ das erste Mal bei den Junioren.

Nach intensiver Vorbereitung im Rahmen einer AG konnten die Schüler am Wochenende im Wettkampf testen, wie schnell ihre Formel-1-Rennwagen, die sie mit einem CAD-Programm am PC konstruiert haben und dann aus einem Block aus Polyurethanhartschaum gefräst hatten, tatsächlich sind. Die „Funkelspezialisten“ fertigten mit einem Leichtgewicht von 55,0 g das zweitschnellste Auto der Meisterschaft; das schnellste Auto war nur eine tausendstel Sekunde schneller. „Im Mittelpunkt des Projekts stehen neben der Dokumentation der Entwicklung und Fertigung der Rennautos auch die Teamarbeit, der Kompetenzgewinn und die Zusammenarbeit mit Firmen und Sponsoren“, sagt Lehrerin Tanja de Boer.

Die „GEOlaktischen“ kamen als Neueinsteiger bei den Junioren von 16 Teams auf Platz 9. Die Senioren belegten von 13 Teams Platz 9 und 12.