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Landesmeister in der Schul-Formel 1 kommen aus Waren

03 März 2019 Von: Nordkurier, Petra Konermann

Die „Time Surfer” aus Waren haben mit ihren Mini-Autos ihren Landesmeistertitel in Wismar verteidigt. Nun wartet das Finale in Wolfsburg.

Foto: Malte Schindel

Niemand in Mecklenburg-Vorpommern ist schneller als die „Time Surfer”, das Junior „Formel 1-Team” vom Richard-Wossidlo-Gymnasium. Die Gymnasiasten Leo Walczuch, Jonas Ullmann, Mika Cleemann und Elias Fischer holten sich beim Schülerwettbewerb „Formel 1 in der Schule“, beim 10. Nordmetall Cup in Wismar, zum zweiten Mal in Folge den Landesmeister-Titel. Damit fahren die Vier und ihr Lehrer Jan Gebhardt im Mai zu den Deutschen Meisterschaften nach Wolfsburg.

Auch das zweite Warener Team, die „Cometen”, die in der Senior-Klasse an den Start gingen, war erfolgreich. Sie mussten sich nur knapp dem Siegerteam vom Schulzentrum am Sund Stralsund geschlagen geben, so dass sie in ihrer Klasse den Vize-Landesmeister-Titel an die Müritz holten.

Flitzer aus Kunststoff gefräst

In dem Wettbewerb „Formel 1 in der Schule” konstruieren Schüler am Computer ihre Mini-Rennwagen, fräsen sie aus Kunststoff, testen und optimieren sie und entwerfen ein Portfolio für Jury und Sponsoren. Die rund 20 Zentimeter langen Formel-1-Rennwagen erreichen, von einer Gaspatrone angetrieben, Geschwindigkeiten von mehr als 80 Kilometern pro Stunde. Doch nicht allein die Schnelligkeit entscheidet beim Nordmetall Cup über den Sieg, sondern die beste Gesamtleistung. Dazu gehören Konstruktion, Design, Fertigung, Marketing und die Präsentation vor einer Fachjury.

„Auch die 'Cometen' wären gerne zu den Deutschen Meisterschaften gefahren. Woran es gelegen hat, dass sie nur knapp den Sieg verfehlten, das können wir erst genau sehen, wenn die Auswertungen vorliefen”, so Jan Gebhardt gegenüber dem Nordkurier. Er betonte, dass gerade in der Senior-Klasse für die Schüler 11. und 12. Klasse das Niveau sehr hoch sei und die Konkurrenz stark. In der Junior-Klasse dominierten die „Time Surfer” die Konkurrenz und lagen weit vorn. Im Mai wollen die vier Schüler bei den Deutschen Meisterschaften dann vielleicht wieder ein Zeichen setzen.