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Im Renntempo zu den Deutschen Meisterschaften

17 April 2009 Von: SHZ - ahs

"Zuerst wollten wir nur eine gute Schulnote für unser Physikprojekt bekommen, aber inzwischen sind wir mit Herz und Seele dabei", sagt Christian Oswald (18).

Die siegreichen Neumünsteraner mit Arne Wilhelmsen, Bastian Witte, Jana Mohr, Jannik Scheele und Christian Oswald (von links). Es fehlt Charlotte Kirchhoff-Lukat.

Er nimmt zusammen mit fünf Mitschülern der Alexander-von-Humboldt-Schule Neumünster (AHS) am internationalen Technologiewettbewerb "Formel 1 in der Schule" teil. Organisiert wird dieser von der gleichnamigen gemeinnützigen GmbH mit Unterstützung vieler Konzerne wie zum Beispiel Siemens. Der Wettbewerb, an dem Schülerteams teilnehmen, soll junge Menschen für technische Berufe begeistern. Erst bei der Regionalen-, dann bei der Deutschen- und zu guter Letzt bei der Weltmeisterschaft treten die Mannschaften mit selbst konstruierten und selbst gebauten Miniatur-Formel 1-Rennwagen gegeneinander an.

Die einzigen Neumünsteraner, die an der Regionalen Meisterschaft Nord teilgenommen haben, sind zwei Schülerinnen und vier Schülern (alle 18) der AHS, die sich in dem Team "Yes, we can" zusammenfanden. Die Neumünsteraner erkämpften sich prompt den Titel und sicherten sich somit die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft Ende April in Hannover. "Beim Wettkampf mussten wir unser Team und den Wagen präsentieren und im Anschluss unserer Auto gegen die anderen ins Rennen schicken", erklärt Christian Oswald, der so genannte Ressourcenmanager der Neumünsteraner. Er ist für die Präsentation und das Anwerben von Sponsoren verantwortlich. Als Hauptsponsor für die kostenspielige Konstruktion hat er das Unternehmen Sauer-Danfoss an Land gezogen.

Neben dem Gesamtsieg gab es bei den Regionalen Meisterschaften noch weitere Preise zu vergeben, wie zum Beispiel für das schnellste Auto - die Neumünsteraner nahmen den Konstruktionspreis mit nach Hause.

Am 28. und 29. April folgt der nächsten Schritt - die Deutsche Meisterschaft: "Bis dahin geben wir weiter alles, um uns noch einmal zu steigern und um ein hoffentlich sehenswertes Ergebnis mit nach Hause zu bringen", so Oswald.